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Schlagwort: Solawi

Wir suchen einen Gärtner

Wir suchen einen Gärtner

Unsere Solawi ist inzwischen organisatorisch gestartet und der Verein gegründet. Wir verzeichnen einen langsamen, aber stetigen Zuwachs und haben nun 35 Mitglieder mit 28 gezeichneten Ernteanteilen.

Die erste Ernte erwarten wir nun ab Frühjahr 2020. Denn leider hat sich unser Gärtner für eine andere Tätigkeit entscheiden.

Daher suchen wir nun einen neuen Gärtner (Stellenbeschreibung, siehe unten). Bewerbungen sind willkommen.

Hier die Stellenbeschreibung:

Gärtner/in Gemüsebau für Solawi-Aufbau in Südhessen gesucht.

Wir sind eine Gruppe engagierter Menschen, die die Agrar- und Ernährungswende selbst in die Hand nehmen wollen. In diesem Zuge bauen wir in Groß-Umstadt eine solidarische Landwirtschaft für Gemüseanbau auf.

Derzeit gibt es mehr als 110 Interessenten und bislang 28 gezeichnete Ernteanteile. Die Zahl der Anteile soll in den nächsten Wochen und Monaten erhöht werden. Ein rund 1 ha großes Feld mit gutem Lösslehmboden, auf dem bislang Heilkräuter gepflanzt wurden, und Unterstellmöglichkeiten für Geräte, sowie Platz für das Abholdepot stehen zur Verfügung. Ein weiteres Feld von 1,6 ha Größe steht perspektivisch zur Verfügung. Wir sind als Verein mit derzeit 35 Mitgliedern organisiert. Der Anbau soll ab Frühjahr/Sommer 2020 starten.

Für die Organisation und Durchführung der Arbeiten von der Aussaat bis zur Ernte suchen wir eine/n Gärtner/in mit Erfahrung im kleinflächigen ökologischen Landbau. Es wäre toll, wenn der/die Bewerber/in Begeisterung für und im Idealfall Erfahrung mit dem Konzept der Solawi mitbrächte. Im Gegenzug bieten wir ein zuvor festgelegtes Entgelt für die Ernte auch bei Ernteausfall. Zudem eine langfristige Perspektive, da wir eine Vergrößerung unserer Solawi auf weitere Flächen anstreben. Denkbar wäre auch ein gemischtes Modell, etwa eine teilweise Vermarktung der Erträge auf dem wöchentlichen Gemüsemarkt.

Groß-Umstadt ist eine liebens- und lebenswerte Kleinstadt in Südhessen am Rande des Odenwalds mit einer aktiven Bürgerschaft, vielfältigem Kulturleben und schöner Natur. Unsere Gründungsinitiative beinhaltet selbstverständlich Unterstützung für unsere/n Gärtner/in bei Wohnungssuche, Aufbau der Infrastruktur etc.

E-Mail: info@solawi-gross-umstadt.de

Infomaterial zum Start unserer Solawi

Infomaterial zum Start unserer Solawi

Der Start unserer Solawi steht unmittelbar bevor: Am Mittwoch, den 7.11. um 19:30 Uhr treffen wir uns dafür mit allen Interessenten im Clubraum der Stadthalle.

Es wird keinen klassischen „Frontalunterricht“, also keinen Vortrag geben, sodern wir werden Eure Fragen beantworten. Das geschieht auf der Basis unseres Infomaterials, das Ihr mit Hilfe der folgenden Links herunterladen könnt. Auch die Beitrittserklärung findet Ihr hier (Rücksendung bitte bis 15. November):

Satzung_

Solawi_GU

Beitrittserklärung

Arbeitskreise_zum_Mitmachen

Bei der Veranstaltung wird (neben den Kerngruppenmitgliedern) unser Gärtner Reinhold Vollmer und ein Berater des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft anwesend sein.

Diejenigen, die nicht dabei sein können, können sich gerne mit Fragen per E-mail an uns wenden.

Willkommen bei Solawi Groß-Umstadt

Willkommen bei Solawi Groß-Umstadt

Wir sind eine neue Initiative für solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) in Groß-Umstadt.

In einer SoLaWi schließen sich Landwirt*in und Verbraucher*innen sich zu einer Wirtschaftsgemeinschaft zusammen. Der/die Landwirt*in produziert am Bedarf der Verbraucher*innen orientiert. Die Verbrauchergemeinschaft übernimmt alle Kosten, die bei der Erzeugung der Lebensmittel anfallen und erhält im Gegenzug die gesamte Ernte, welche unter den Mitgliedern aufgeteilt wird.

Derzeit bauen wir die SoLaWi auf. Wir suchen sowohl potenzielle Mitglieder als auch eine*n Gärtner*in oder Landwirt*in.

Interessenten können sich melden unter:
info AT solawi-gross-umstadt.de

 

 

Solawi bringt’s – für Mensch und Umwelt

Solawi bringt’s – für Mensch und Umwelt

Die Solidarische Landwirtschaft hat diverse Vorteile für Mensch und Umwelt und weist in eine Zukunft jenseits der industriellen Landwirtschaft. Sie verbindet die Menschen wieder mit dem Land, das sie ernährt und versorgt sie mit regionalen, ungespritzten Lebensmitteln.

 

Das Prinzip

Die Verbraucher*innen zahlen nicht die Produkte, sondern die gesamte Produktion. Lebensmittel werden in diesem Sinne nicht verkauft, sondern verteilt. Jedes Mitglied verpflichtet sich auf ein Jahr, den vereinbarten Ernteanteil zu finanzieren und erhält diesen dann wöchentlich.

Der Monatsbeitrag liegt in der Regel zwischen 60 und 100 Euro für die Versorgung mit Gemüse. Der geringere Beitrag ist für finanziell schwache Mitglieder gedacht. Mitgliedsbeiträge können teilweise auch in Form von Mitarbeit auf dem Feld erbracht werden.

Die Mitglieder der Verbrauchergemeinschaft haben je nach Vereinbarung mehr oder weniger Einfluss auf das Was und Wie der landwirtschaftlichen Produktion. Auch ob eine bestimmte Stundenanzahl für die Mitarbeit auf dem Feld vereinbart oder ganz freiwillig organisiert ist, unterscheidet sich von SoLaWi zu SoLaWi.

 

Vorteile der solidarischen Landwirtschaft

Für die Menschen

  • Mitgestaltung einer gesunden Form der Lebensmittelerzeugung
  • Frische, hochwertige Lebensmittel direkt vom Erzeuger aus der Region
  • Wissen um die Herkunft und Anbaubedingungen der Lebensmittel
  • Unterstützung der Kulturlandschaftspflege
  • Spielraum für Kinder und Kontakt mit Tieren
  • Verbunden sein mit einem Stück Land
  • Natürliche Lebensprozesse im Jahresverlauf erfahren

Für die Produzenten

  • Bedarfsgerechte Erzeugung und Wissen, für wen produziert wird
  • Teilung von Verantwortung und Risiko
  • Existenzsicherung durch planbares und gesichertes Einkommen
  • Bedürfnisorientierte Kostendeckung statt Wachstumszwang
  • Direkter Kontakt zu den Verbrauchern
  • Freiheit von den üblichen Marktzwängen der globalen Wirtschaft
  • Kostendeckung während der Herstellung und nicht erst nach dem Verkauf der Waren
  • Unterstützung erhalten bei der Arbeit und der Finanzbeschaffung
  • Konzentration auf die eigentliche landwirtschaftliche Tätigkeit

Für Umwelt und Gesellschaft

  • Schutz der biologischen Vielfalt und der natürlichen Lebensgrundlagen wie Wasser und Boden
  • Verringerung der Klimabelastung durch Vermeidung von Transportkosten
  • Vermeidung von Überproduktion und Abfällen. Auch die krumme Gurke wird gegessen.
  • Erhaltung von wertvollem Ackerland in der Region
  • Sicherung kleinbäuerlicher und vielfältiger Betriebsstrukturen
  • Aufbau eines lokalen, sicheren Versorgungssystems
  • Entstehung lebendiger Gemeinschaften und sozialer Netzwerke