Zukunft

Zukunft

Das Gedicht „Zukunft“ von Marie-Luise Kaschnitz motiviert uns, neue Wege zu gehen, auch wenn eine nachhaltige Zukunft noch in weiter Ferne sein mag.

 

Ein Bild von der Kerngruppe

Ein Bild von der Kerngruppe

Um uns einmal auch optisch vorzustellen, hier ein Bild unserer Kerngruppe, aufgenommen nach dem Infoabend am 7.11.2018 in der Stadthalle Groß-Umstadt

 

V.l.n.R: Kurt Glogner, Lisa Adams, Willi Adams, Helga Voltz, Claudia Junker, Klaus Dummel, Christian Meier

 

Infomaterial zum Start unserer Solawi

Infomaterial zum Start unserer Solawi

Der Start unserer Solawi steht unmittelbar bevor: Am Mittwoch, den 7.11. um 19:30 Uhr treffen wir uns dafür mit allen Interessenten im Clubraum der Stadthalle.

Es wird keinen klassischen „Frontalunterricht“, also keinen Vortrag geben, sodern wir werden Eure Fragen beantworten. Das geschieht auf der Basis unseres Infomaterials, das Ihr mit Hilfe der folgenden Links herunterladen könnt. Auch die Beitrittserklärung findet Ihr hier (Rücksendung bitte bis 15. November):

Informationen für künftige Mitglieder der Solawi GU

Satzung_

Solawi_GU

Beitrittserklärung Arbeitskreise_zum_Mitmachen

Bei der Veranstaltung wird (neben den Kerngruppenmitgliedern) unser Gärtner Reinhold Vollmer und ein Berater des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft anwesend sein.

Diejenigen, die nicht dabei sein können, können sich gerne mit Fragen per E-mail an uns wenden.

Lokales Gemüse ab Mai 2019: Wir suchen Mitglieder

Lokales Gemüse ab Mai 2019: Wir suchen Mitglieder

Wie berichtet, ist es uns in den letzten Monaten gelungen, Acker und Gärtner zu organisieren. Nun suchen wir Ernteteiler, die das lokal angebaute Gemüse konsumieren möchten. Interessierte laden wir zur Infoveranstaltung am Mittwoch, den 7. November 2018 um 19:30 Uhr in den Clubraum der Stadthalle Groß-Umstadt ein.

In der Solidarischen Landwirtschaft tragen private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Das einzelne Lebensmittel hat somit keinen Preis; die Gruppe finanziert stattdessen die Landwirtschaft. So entzieht die Solawi das Lebensmittel dem unbarmherzigen Preisdruck. Durch den direkten Kontakt sollen die Bedürfnisse von Erzeugern und Konsumenten optimal befriedigt und Transparenz hergestellt werden. Wir möchten betonen, dass die Groß-Umstädter Bevölkerung durch unsere Solawi  lokal erzeugtes, ungespritztes Gemüse erhält. Die erste Ernte ist für das Frühjahr 2019 geplant. Dem derzeit in der Gründung befindlichen Verein können Interessierte bei der Veranstaltung im November beitreten.

Es geht voran

Es geht voran

In den letzten Wochen haben wir entscheidende Fortschritte auf dem Weg zu dem Ziel gemacht, im kommenden Frühjahr mit dem Gemüseanbau zu beginnen.

Erstens werden wir einen Acker haben, der sich innerhalb von 2 km Umkreis von Groß-Umstadt befindet. Auch einen Gärtner, der den Acker nach biologisch-dynamischen Kriterien bewirtschaften wird, haben wir gefunden.

Zwar wissen wir noch nicht, wie viele Ernteteiler mitmachen werden — wir benötigen mindestens um die 40 Personen — aber unser Solawi-Projekt ist in Groß-Umstadt bekannt und mehr als 100 Interessenten stehen auf unserem Email-Verteiler. Dazu haben nicht zuletzt Presseberichte im Odenwälder Boten und der Frankfurter Rundschau, sowie unsere Infostände bei öffentlichen Veranstaltungen in Groß-Umstadt beigetragen.

Solawi-Mitglieder an unserem Stand beim Groß-Umstädter Bauernmarkt

Wir sehen im Moment keine unüberwindbaren Hindernisse auf dem Weg zu unserem Ziel. Vielmehr haben wir den Eindruck, dass unsere Initiative zum richtigen Zeitpunkt kommt und auf der Odenwälder Weininsel auf fruchtbaren Boden fällt.

Beitrag über Solawi in der Region – auch mit uns

Beitrag über Solawi in der Region – auch mit uns

Die FR-Journalistin Claudia Kabel hat einen lesenswerten Schwerpunkt über Solawi in der Rhein-Main-Region geschrieben.

Wir kommen auch darin vor, nämlich hier:

http://www.fr.de/rhein-main/landwirtschaft-nahrungsanbau-im-wandel-a-1569267

Die Solawi „Auf dem Acker“ aus Rüsselsheim wird ausführlich vorgestellt.

http://www.fr.de/rhein-main/alle-gemeinden/kreis-gross-gerau/ruesselsheim-erste-ernte-ein-erfolg-a-1569124

Exkursion in den Modellbetrieb Hoxhohl am 6. August

Exkursion in den Modellbetrieb Hoxhohl am 6. August

Manche werden sich noch an den zündenden Vortrag von Vivian Glover im Februar in der Stadthalle erinnern. Damals hat sie ihren Gartenbaubetrieb und die Idee einer solidarischen Landwirtschaft vorgestellt. Hierbei schließen sich LandwirtInnen bzw. GärtnerInnen und VerbraucherInnen zu einer lokalen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen und schaffen einen transparenten, marktunabhängigen und geschlossenen Wirtschaftskreislauf. Sie stehen sich nicht als Kornkurrenten gegenüber, sondern profitieren symbiotisch voneinander. Die LandwirtInnen/GärnterInnen produzieren frische, vielfältige, saisonale Lebensmittel am Bedarf und den Bedürfnissen der VerbraucherInnen orientiert, die die Abnahme garantieren und über monatliche oder jährliche Beiträge im Voraus einen umweltgerechten und nachhaltigen Anbau ermöglichen.

Die Exkursion soll helfen, Fragen zu klären, die bei der geplanten SoLaWi-Gründung in Groß-Umstadt zu bedenken sind.

Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Treffpunkt am Montag, 06.08., um 15:15 Uhr an der Stadthalle. Wir bilden Fahrgemeinschaften. Der Kleinbus der Bürgerstiftung steht ebenfalls zur Verfügung. Rückkehr gegen 19 Uhr.

Reges Interesse für Solawi bei der Groß-Umstädter Zukunftswerkstatt

Reges Interesse für Solawi bei der Groß-Umstädter Zukunftswerkstatt

Am vergangenen Wochenende präsentierte sich unsere Initiative bei der Zukunftswerkstatt in der Groß-Umstädter Säulenhalle. Viele der Besucher informierten sich über das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft im Allgemeinen und über den Stand beim Aufbau der Groß-Umstädter Solawi. Es gab interessante Diskussionen über die Zukunft der Landwirtschaft. Einige Besucher zeigten sich sehr erfreut darüber, dass es in ihrer Heimatstadt nun ein Solawi-Projekt gibt und wollen Mitglied werden. Auch die Groß-Umstädter Weinhoheiten interessierten sich für unser Projekt, wie ihr längeres Verweilen an unserem Stand beweist.

Umstädter Weinhoheiten am Stand der Solawi (v.l.n.r: Jana Petermann, Johanna Müller und Mélissa Hamerlik)

Insgesamt gab uns die Zukunftswerkstatt die Bestätigung, dass die Idee der Solidarischen Landwirtschaft in Groß-Umstadt auf fruchtbaren Boden fällt. Die Besucher legten vor allem Wert darauf, dass Lebensmittel lokal, biologisch und zu fairen Bedingungen erzeugt werden. All diese Bedingungen wollen wir in unserem Projekt erfüllen.

Im Gespräch mit einem Interessenten bei der Zukunftswerkstatt
Willkommen bei Solawi Groß-Umstadt

Willkommen bei Solawi Groß-Umstadt

Wir sind eine neue Initiative für solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) in Groß-Umstadt.

In einer SoLaWi schließen sich Landwirt*in und Verbraucher*innen sich zu einer Wirtschaftsgemeinschaft zusammen. Der/die Landwirt*in produziert am Bedarf der Verbraucher*innen orientiert. Die Verbrauchergemeinschaft übernimmt alle Kosten, die bei der Erzeugung der Lebensmittel anfallen und erhält im Gegenzug die gesamte Ernte, welche unter den Mitgliedern aufgeteilt wird.

Derzeit bauen wir die SoLaWi auf. Wir suchen sowohl potenzielle Mitglieder als auch eine*n Gärtner*in oder Landwirt*in.

Interessenten können sich melden unter:
info AT solawi-gross-umstadt.de

 

 

Solawi bringt’s – für Mensch und Umwelt

Solawi bringt’s – für Mensch und Umwelt

Die Solidarische Landwirtschaft hat diverse Vorteile für Mensch und Umwelt und weist in eine Zukunft jenseits der industriellen Landwirtschaft. Sie verbindet die Menschen wieder mit dem Land, das sie ernährt und versorgt sie mit regionalen, ungespritzten Lebensmitteln.

 

Das Prinzip

Die Verbraucher*innen zahlen nicht die Produkte, sondern die gesamte Produktion. Lebensmittel werden in diesem Sinne nicht verkauft, sondern verteilt. Jedes Mitglied verpflichtet sich auf ein Jahr, den vereinbarten Ernteanteil zu finanzieren und erhält diesen dann wöchentlich.

Der Monatsbeitrag liegt in der Regel zwischen 60 und 100 Euro für die Versorgung mit Gemüse. Der geringere Beitrag ist für finanziell schwache Mitglieder gedacht. Mitgliedsbeiträge können teilweise auch in Form von Mitarbeit auf dem Feld erbracht werden.

Die Mitglieder der Verbrauchergemeinschaft haben je nach Vereinbarung mehr oder weniger Einfluss auf das Was und Wie der landwirtschaftlichen Produktion. Auch ob eine bestimmte Stundenanzahl für die Mitarbeit auf dem Feld vereinbart oder ganz freiwillig organisiert ist, unterscheidet sich von SoLaWi zu SoLaWi.

 

Vorteile der solidarischen Landwirtschaft

Für die Menschen

  • Mitgestaltung einer gesunden Form der Lebensmittelerzeugung
  • Frische, hochwertige Lebensmittel direkt vom Erzeuger aus der Region
  • Wissen um die Herkunft und Anbaubedingungen der Lebensmittel
  • Unterstützung der Kulturlandschaftspflege
  • Spielraum für Kinder und Kontakt mit Tieren
  • Verbunden sein mit einem Stück Land
  • Natürliche Lebensprozesse im Jahresverlauf erfahren

Für die Produzenten

  • Bedarfsgerechte Erzeugung und Wissen, für wen produziert wird
  • Teilung von Verantwortung und Risiko
  • Existenzsicherung durch planbares und gesichertes Einkommen
  • Bedürfnisorientierte Kostendeckung statt Wachstumszwang
  • Direkter Kontakt zu den Verbrauchern
  • Freiheit von den üblichen Marktzwängen der globalen Wirtschaft
  • Kostendeckung während der Herstellung und nicht erst nach dem Verkauf der Waren
  • Unterstützung erhalten bei der Arbeit und der Finanzbeschaffung
  • Konzentration auf die eigentliche landwirtschaftliche Tätigkeit

Für Umwelt und Gesellschaft

  • Schutz der biologischen Vielfalt und der natürlichen Lebensgrundlagen wie Wasser und Boden
  • Verringerung der Klimabelastung durch Vermeidung von Transportkosten
  • Vermeidung von Überproduktion und Abfällen. Auch die krumme Gurke wird gegessen.
  • Erhaltung von wertvollem Ackerland in der Region
  • Sicherung kleinbäuerlicher und vielfältiger Betriebsstrukturen
  • Aufbau eines lokalen, sicheren Versorgungssystems
  • Entstehung lebendiger Gemeinschaften und sozialer Netzwerke